Freitag, 16. Oktober 2009
Der Kauf
juergenkgroh, 17:42h
Gesehen hatte ich den offenen Koffer schon Tage vorher im Musikhaus CRUSIUS in Darmstadt. Am 15.10.2009 kaufte ich mir zuerst eine Bedienungsanleitung (Violin Basic mit CD von Christine Galka für 12,95€) und kurz darauf eine "Silent Violine EVN-4/4 MBK metalic" (179€):
* Silent-Violine 4/4 mit Pickup
* Korpus: Ahorn, massiv
* Saitenhalter mit 4-Feinstimmern
* 2-Band EQ u. Lautstärke-Regelung
* eingebauter Kopfhörer-Vorverstärker
* 6,3 mm Standard-Ausgang u. Kopfhörer-Ausgang:
3,5 mm Miniklinke
* Softcase m. Gurt
* Bogen
* Kolophonium
* Stereo-Kopfhörer
* 9 V Batterie
* Farbe: Schwarz Metallic
Na gut... heute (16.10.2009) sehe ich im allwissenden World Wide Web, dass diese Violine bei "music world" für 125€ zu haben ist.
Das hat man nun von Spontankäufen! Quasi 43% mehr bezahlt. Ob das Musikhaus CRUSIUS das weiss und mich quasi abgezockt hat?
Gestern Abend probierte ich dann das Einstimmen mit einem Stimmgerät. Bei einer nicht akustischen Violine ist das so eine Sache..weil das Stimmgerät ja eigentlich "nichts hört".
Irgendwie hat es aber doch etwas angezeigt. Ich hab der Sache nicht wirklich getraut und kurz mal mit unserem Klavier verglichen. Klang aber schon ähnlich. Also drehte ich oben an den "Stimmschrauben" (die Großen) und als ich die Stimmschraube losließ...drehte sie sich wieder zurück.
Erster Ärger kam auf.
Bei der nächsten Stimmschraube war das nicht ganz so, die war irgendwie fester und hielt auch. Es hat dann etwas gedauert bis ich herausfand, dass man nach dem Drehen diese "Schraube" hineinstecken muss, damit sie fest bleibt. Sowas!
Dann justierte ich die Stimmung mit der "Stimmschraube" und war gleich mal zwei bis drei Halbtöne höher, obwohl ich nur ein bisschen drehte. Merkwürdig...bis ich am anderen Ende der Saiten ein winziges Rädchen entdeckte. Das war wohl die Feinabstimmung.
Und jetzt, wie halte ich eine Violine?
Und tatsächlich nützte es nichts, Geiger live gesehen zu haben. Hat einfach nicht so richtig geklappt. Ich wollte schon diese dubiose Schulterstütze verdrehen, schaute aber vorher in die Bedienungsanleitung. Ahh...Violine über den Kopf halten, dann runter am Ohr, dann auf die Schulter legen und leicht nach vorn kippen, so dass das Schlüsselbein berührt wird und dann mit dem Kinn auf die Schulterstütze.
Woww!
Ich kam mir gleichzeitg unbeholfen und ratlos als auch genial vor, da ich ja immerhin dass mit dem Reinstopfen der "Stimmschraube" selbsttätig entdeckt hatte.
Das Einstimmen hatte ich mittlerweile sozusagen auf die nächsten Tage verschoben. Aber mit dem Bogen wollte ich schon mal über die Saiten streichen. Mmmm...der brachte die Saiten aber irgendwie nicht zum Schwingen. Also Kolophonium (gelbes bis braunschwarzes Baumharz mit muscheligem Bruch und Glasglanz. Der Name ist von der lydischen Stadt Kolophon abgeleitet, die als antikes Handelszentrum für Kolophonium gilt) drauf. Aber anscheinend viel zu wenig. Ist echt komplex, weil ich überhaupt kein Gefühl dafür hatte, wieviel davon auf den Bogen muss.
Deshalb beschloss ich, alles wieder einzupacken und am nächsten Tag Sue anzurufen.
* Silent-Violine 4/4 mit Pickup
* Korpus: Ahorn, massiv
* Saitenhalter mit 4-Feinstimmern
* 2-Band EQ u. Lautstärke-Regelung
* eingebauter Kopfhörer-Vorverstärker
* 6,3 mm Standard-Ausgang u. Kopfhörer-Ausgang:
3,5 mm Miniklinke
* Softcase m. Gurt
* Bogen
* Kolophonium
* Stereo-Kopfhörer
* 9 V Batterie
* Farbe: Schwarz Metallic
Na gut... heute (16.10.2009) sehe ich im allwissenden World Wide Web, dass diese Violine bei "music world" für 125€ zu haben ist.
Das hat man nun von Spontankäufen! Quasi 43% mehr bezahlt. Ob das Musikhaus CRUSIUS das weiss und mich quasi abgezockt hat?
Gestern Abend probierte ich dann das Einstimmen mit einem Stimmgerät. Bei einer nicht akustischen Violine ist das so eine Sache..weil das Stimmgerät ja eigentlich "nichts hört".
Irgendwie hat es aber doch etwas angezeigt. Ich hab der Sache nicht wirklich getraut und kurz mal mit unserem Klavier verglichen. Klang aber schon ähnlich. Also drehte ich oben an den "Stimmschrauben" (die Großen) und als ich die Stimmschraube losließ...drehte sie sich wieder zurück.
Erster Ärger kam auf.
Bei der nächsten Stimmschraube war das nicht ganz so, die war irgendwie fester und hielt auch. Es hat dann etwas gedauert bis ich herausfand, dass man nach dem Drehen diese "Schraube" hineinstecken muss, damit sie fest bleibt. Sowas!
Dann justierte ich die Stimmung mit der "Stimmschraube" und war gleich mal zwei bis drei Halbtöne höher, obwohl ich nur ein bisschen drehte. Merkwürdig...bis ich am anderen Ende der Saiten ein winziges Rädchen entdeckte. Das war wohl die Feinabstimmung.
Und jetzt, wie halte ich eine Violine?
Und tatsächlich nützte es nichts, Geiger live gesehen zu haben. Hat einfach nicht so richtig geklappt. Ich wollte schon diese dubiose Schulterstütze verdrehen, schaute aber vorher in die Bedienungsanleitung. Ahh...Violine über den Kopf halten, dann runter am Ohr, dann auf die Schulter legen und leicht nach vorn kippen, so dass das Schlüsselbein berührt wird und dann mit dem Kinn auf die Schulterstütze.
Woww!
Ich kam mir gleichzeitg unbeholfen und ratlos als auch genial vor, da ich ja immerhin dass mit dem Reinstopfen der "Stimmschraube" selbsttätig entdeckt hatte.
Das Einstimmen hatte ich mittlerweile sozusagen auf die nächsten Tage verschoben. Aber mit dem Bogen wollte ich schon mal über die Saiten streichen. Mmmm...der brachte die Saiten aber irgendwie nicht zum Schwingen. Also Kolophonium (gelbes bis braunschwarzes Baumharz mit muscheligem Bruch und Glasglanz. Der Name ist von der lydischen Stadt Kolophon abgeleitet, die als antikes Handelszentrum für Kolophonium gilt) drauf. Aber anscheinend viel zu wenig. Ist echt komplex, weil ich überhaupt kein Gefühl dafür hatte, wieviel davon auf den Bogen muss.
Deshalb beschloss ich, alles wieder einzupacken und am nächsten Tag Sue anzurufen.
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